• from 18:15 until 19:45 o'clock (Europe/Berlin)

  • Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) hat eine neue und dringende Warnung herausgegeben, dass jetzt gegen den Klimawandel gehandelt werden muss, bevor es zu spät ist, das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten. Dies geschieht zur gleichen Zeit, in der Russland einen abscheulichen und ungerechtfertigten Krieg gegen die Ukraine führt. Diese Krisen erfordern eine starke Reaktion, um die Werte der Demokratie aufrechtzuerhalten und zu stärken, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu überwinden und den Übergang zu einer klimaneutralen Zukunft zu beschleunigen. Was tun machen Länder um Energieeinsparungen und Energieeffizienz voranzutreiben, erneuerbare Energien auszubauen und Speicherkapazitäten und grünen Wasserstoff zu entwickeln? Was ist mit der europäische Green Deal und Fit für 55? Was wird in den USA und in China gemacht?

    Dieser Vortrag wird untersuchen, wie sich die Ukraine-Krise auf die globalen Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels auswirkt, und erörtern, was getan werden muss, um Klimaneutralität zu erreichen.


    Prof. Dr. Miranda Schreurs (PhD University of Michigan) ist Lehrstuhlinhaberin für Climate and Environmental Policy an der Hochschule für Politik an den Technischen Universitäten München. Sie beforscht unter anderem die Energiewende und die Klimapolitik in Europa, den USA und Asien. In ihrer Rolle als Ko-Vorsitzende das Nationale Begleitgremiums setzt sie sich außerdem mit politischen Fragen zur Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen auseinander. 2011 wurde Prof. Schreurs von Kanzlerin Angela Merkel als Mitglied der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung berufen. Sie war zudem Mitglied im Sachverständigenrat für Umweltfragen der deutschen Regierung (2008-2016) und ist stellvertretende Vorsitzende des European Environment and Sustainable Development Advisory Councils (EEAC).


    Für alle Interessierten, die den Termin verpasst haben, gibt es den Vortrag auf dem Youtubekanal "nachHALLtig Halle" zum nachschauen.


    Die Veranstaltung ist Teil der Ringvorlesung "Nachhaltigkeit" an der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg

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