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  • Über das Projekt

Seit Anfang 2015 beschäftigt sich eine engagierte Gruppe Studierender des Referates für Ökologie und Nachhaltigkeit der Studierendenvertretung an der Universität Würzburg mit dem Aufbau eines Urban-Gardening-Projektes auf dem Universitätsgelände. Auf einem ehemaligen Kasernengelände - welches nun von der Universität genutzt wird - konnte mit viel Fleiß eine kleine Fläche für den Gemüseanbau urbar gemacht werden. Urban-Gardening-Projekte gibt es viele. Im Gegensatz zu den meisten dieser Projekte ist unser Ziel über den Nutzgarten hinaus die Förderung der biologischen Vielfalt verstärkt in den Urban-Gardening-Gedanken einzubauen und direkt mit dem "Lehr- und Lernort Universität" zu verbinden. Das Wissen aus den Hörsälen soll sozusagen direkt vor dem Hörsaal zur Anwendung kommen. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Förderung der Biodiversität als Traggerüst für ein nachhaltiges Wirtschaften. So entstehen neben dem Nutzgarten auch verschiedene Biotope und werden mit diesem verflochten. Dabei orientieren wir uns an dem Konzept des Drei-Zonen-Gartens von Markus Gastl. Der Nutzpflanzenbereich wechselt sich mit naturnahen Biotopen ab, wie z.B. Magerrasenstandorten und Steingärten für die eigens die oberste Bodenschicht abgetragen und durch Sand, Kies und Kalkschotter ersetz wurde. Hochstaudenfluren und Teiche ergänzen das Mosaik an Lebensräumen. Umrahmt wird das Ganze von einem Gürtel aus Bäumen, Sträuchern und Gebüschen, Benjeshecken, Stein- und Totholzhaufen, die als Nahrungsquelle, Unterschlupf, Heimstätte und Leitstruktur für Insekten, Vögel, Igel, Fledermäuse und viele andere Tiere dienen.

Schlagwörter: Biodiversität, Garten, Urban gardening/permaculture
Themen: Umwelt

Verwandte Projekte/Gruppen: Streuobst / essbare Uni

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  • Kontakt

Projekt-Administrator:  Pascal Bunk

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